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Tarifabschluss für die Zeitarbeitsbranche

Bei den aktuellen Tarifverhandlungen für die Zeitarbeitsbranche konnten sich die Arbeitgeberseite, vertreten durch die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ), und die DGB-Gewerkschaften in der vergangenen Nacht auf einen neuen Tarifabschluss einigen.

 Die VGZ ist die Verhandlungsgemeinschaft der beiden Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit, dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und dem Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) unter Leitung der Verhandlungsführer der VGZ Thomas Bäumer (BAP) und Sven Kramer (iGZ). Zuvor hatte der Bundesvorstand des DGB im Namen von acht Gewerkschaften den Entgelttarifvertrag zum 31. Dezember 2016 gekündigt.

 Drei Jahre Laufzeit

 Die neu tarifierten Entgelterhöhungen – basierend auf den Entgelten der BAP- und iGZ-Tarifwerke mit der DGB-Tarifgemeinschaft – steigen zum 1. März 2017, zum 1. April 2018, zum 1. April 2019 sowie zum 1. Oktober 2019 – jeweils für die Tarifgebiete Ost und West. Der Entgelttarifvertrag umfasst damit eine Laufzeit von 36 Monaten bis zum 31. Dezember 2019. Vereinbart ist, dass die Angleichung der Entgeltgruppen Ost und West zum 1. April 2021 erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt wird der Geltungsbereich der Entgelttabelle West auf das gesamte Bundesgebiet erweitert.

 Belastungsgrenze

Thomas Bäumer, Vizepräsident des BAP und Verhandlungsführer der VGZ, erklärte: „Es waren harte Verhandlungen. Um einen Tarifabschluss herbeizuführen, sind die Arbeitgeber bis an die Belastungsgrenze der Unternehmen gegangen. Es ist zu befürchten, dass die Abschlüsse – vor allem in den neuen Bundesländern – den Einsatz von Zeitarbeitnehmern deutlich erschweren werden. Mit diesem Tarifabschluss wird sich die Anzahl der Zeitarbeitnehmer im Osten stark vermehren, die merklich mehr verdienen als die Stammbelegschaft. Positiv ist allerdings – wir haben Planungssicherheit bis Ende 2019.“

 Lange Laufzeit

 „Mit der Ost-West-Angleichung des Tarifvertrages sind wir aus Arbeitgebersicht bis an die äußerste Grenze unserer Leistungsfähigkeiten gegangen“ kommentierte Sven Kramer, iGZ-Verhandlungsführer im VGZ und kommissarischer Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen, das Ergebnis der Tarifverhandlungen. Die lange Laufzeit bis zum 31. Dezember 2019 gewährleiste demgegenüber eine langfristige Planungssicherheit sowohl für die Zeitarbeitsbranche als auch deren Kundenunternehmen, begrüßte Kramer den Abschluss.

 Rechtsverordnung

 Die Tarifparteien haben sich außerdem darauf geeinigt, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorzuschlagen, die in diesem Tarifabschluss vereinbarten Stundenentgelte der Entgeltgruppe 1 West und Ost als Lohnuntergrenze im Sinne des § 3a Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in einer Rechtsverordnung verbindlich festzusetzen. Die Zweite Verordnung über eine Lohnuntergrenze endet am 31. Dezember 2016 ohne Nachwirkung.

Quelle IGZ

Zeitarbeitszahlen auf stabilem Niveau

Mit einer geringfügigen Steigerung von 3.900 Zeitarbeitnehmern verzeichnete die Zeitarbeitsbranche im September im Vergleich zum Vormonat ein Plus von 0,5 Prozent auf insgesamt 865.500 Zeitarbeitnehmer (August: 861.600). Mit Blick auf den September 2015 verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Steigerung um 1,8 Prozent (15.500 Zeitarbeitnehmer).

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich auch im November grundsätzlich günstig. Die Arbeitslosigkeit hat weiter abgenommen und die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bewegt sich auf einem anhaltend hohen Niveau. Der Beschäftigungsaufbau ist allerdings zuletzt ins Stocken geraten“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-J. Weise, zu den Novemberzahlen.

Sinkende Arbeitslosigkeit

Die Zahl der Arbeitslosen hat von Oktober auf November um 8.000 auf 2.532.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im November um 9.000 gesunken. Saisonbereinigt ergibt sich ein Rückgang von 5.000 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr waren 101.000 weniger Beschäftigte arbeitslos gemeldet.

43,84 Millionen Erwerbstätige

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind im Vergleich zum Vorjahr weitergewachsen, wenngleich sich das Wachstum zuletzt deutlich abgeschwächt hat. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Oktober gegenüber dem Vormonat um 13.000 gestiegen. Mit 43,84 Millionen Erwerbstätigen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 352.000 höher aus.

Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA von August auf September um 6.000 abgenommen. Insgesamt waren im September 31,74 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 411.000 mehr als ein Jahr zuvor. Damit liegt die Beschäftigung nach wie vor deutlich im Plus. Allerdings ist das Wachstum zuletzt ins Stocken geraten.

Hohe Nachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach wie vor hoch. Im November waren 681.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 71.000 mehr als vor einem Jahr. Die Nachfrage hat gegenüber dem Vormonat um 3.000 zugenommen.

Quelle IGZ

 

 

 

 

"Branchenimage verbessern"

 „In der Öffentlichkeit herrscht immer noch ein völlig falsches Bild von der Zeitarbeitsbranche“, bemängelte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) die Wahrnehmung der Zeitarbeit. Auf dem Mitgliedertreffen in Bremen erläuterte er Hintergründe und Praxisfragen zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

Das Thema stieß auf reges Interesse: rund 80 Teilnehmer nahmen auf Einladung von Bettina Schiller, Mitglied im Bundesvorstand des iGZ und Landesbeauftragte für Bremen, an dem Treffen teil. Stolz führte weiter aus, der iGZ habe erst grundsätzliche Informationen über die Zeitarbeit vermitteln müssen. Deswegen habe sich die Begleitung des Gesetzgebungsprozesses schwierig gestaltet. Der iGZ habe aber viel erreicht, die notwendige Unterbrechung der Einsätze wurde beispielsweise von den geplanten sechs auf drei Monate reduziert.

 

iGZ-Award

„Wir müssen nun daran arbeiten das Branchenimage weiter zu verbessern“, erklärte Schiller anschließend. Damit verwies sie auf den iGZ-Award, der dazu eine gute Möglichkeit biete. Erstmals verleiht der iGZ einen Preis für das beste unternehmerische Engagement von Personaldienstleistern für ihre Mitarbeiter. Bewerbungen sind noch bis Ende des Jahres möglich. Die neuen Erklär-Videos des iGZ zur Funktionsweise von Zeitarbeit seien ebenfalls sehr hilfreich, um grundlegende Informationen über die Zeitarbeit anschaulich zu vermitteln. „Die sind wirklich gut“, lobte Schiller.

 

Quelle IGZ